Erste Messergebnisse im Projekt Biene40 – Digitalisierung der Bienenhaltung

Auf dieser Seite finden Sie erste Messergebnisse im Projekt Biene40. Auch Messungen mit Labormustern und Testsystem sind hier sichtbar.

Eine Messstation beinhaltet drei Temperatursensoren für den Brutraum / die Bruträume und einen Außensensor mit Temperatur (blaue Kurve) und Luftfeuchte (türkise Kurve). Dargestellt sind immer vier Tage, zwischen zwei senkrechten Strichen liegen sechs Stunden.

Test der Temperatursensoren an drei Ablegern

Test eines energieautarken Systems. Die Versorgung erfolgt über ein Solarpanel und einem Bleigelakku. Eine intelligente Ladesteuerung sorgt dafür, dass der Akku nicht tiefentladen wird und reduziert bei geringem Ladezustand die Häufigkeit der Datenübertragung. Die Herausforderung dabei ist, dass der Strombedarf beim Verbindungsaufbau stark ansteigt.

Biene40 der Standplatz für die Messdatenübertragung mit Mobilfunk

Die drei Völker stehen an dem „Mobilfunk-Messstand“. Die Datenübertragung erfolgt über GPRS und eine Prepaid-Mobilfunkkarte. Die Datenübertragungskosten (ohne Kartenbereitstellungskosten) belaufen sich derzeit auf etwa 7 Euro / Jahr. Die Temperatur-Sensoren sind in er zweiten Wabengasse der zweiten Zarge oben über dem Flugloch,eingebracht.

Test der vertikalen Temperaturverteilung im MiniPlus Brutraum

In einem mehrjährigen Langzeittest werden jede Minute Temperaturdaten in einer MiniPlus-Beute (vertikales Temperaturprofil) erhoben. Mit Hilfe der Daten sind verschiedene Analysen möglich:

  • Beginn des Brutgeschäftes im Frühjahr
  • Futtermangel im Winter

„Dry Run“ für geringe Akkugrößen

Juni bis September 2021 wurde in einem Laborversuch über mehr als 10 Wochen ein Versuch mit einem bewusst klein gewähltem und durch Tiefentladen vorgeschädigtem Akku getestet. Die Datenübertragung erfolgt über WLAN. Der Labortest war erfolgreich, das System ist ab 10.09.2021 in einem Bienenvolk auf dem Hochschuldach eingesetzt. Die Tests soll die Eignung des Systems in ungünstigen Situationen (Betrieb in den Alpen ohne Möglichkeit der Wartung) überprüfen. Das System ist Temperaturschwankungen bis 45 Grad ausgesetzt.